My name is Jane Sonnenschein. I am a Chinese mother, writer, and long-time resident of Germany.

I have lived between languages and cultures for more than twenty years. In everyday life, I often notice that the distance between China and the Western world is not only a matter of language. It can also be a difference in memory, family experience, emotional logic, and the ways in which people learn to see the world.

My husband was born in the United States and has lived in Germany for more than forty years. He grew up between American and German cultural worlds, while I came to Germany from China as a young adult. In our family, English, German, and Chinese are not merely languages. They are different ways of thinking, reacting, remembering, and raising a child.

Many of my essays begin in this everyday space between cultures: a conversation with my daughter, a disagreement or reflection in my marriage, a question about school and education, or a small moment in which Chinese and Western ways of seeing the world suddenly meet.

Our daughter is growing up with three languages around her: Chinese from me, English in our family life, and German from the society in which she lives. This multilingual family experience has shaped many of my reflections on childhood, identity, education, belonging, and the invisible logic behind language.

I started A Chinese Way of Seeing as a quiet essay space for readers who want to understand Chinese ways of thinking beyond headlines, stereotypes, and simple cultural labels.

I write about family, education, childhood, relationships, writing, self-rebuilding, and everyday life between China and Germany. I believe that ideas should have roots. A good essay does not have to begin with a theory. It can begin with a story, a sentence, a conflict, a domestic scene, or a question that stays in the mind.

The original essays are usually written in Chinese. Some are gradually translated and rewritten into English and German—not as direct translations, but as cultural retellings for readers from different backgrounds.

This website is not intended to explain China from above. It is a personal window: one Chinese woman’s way of seeing family, culture, memory, language, and the world.

I hope this place feels less like a platform and more like a quiet reading room.

May each act of reading lead us beyond the theories we remember, toward a deeper understanding of ourselves, of others, and of the world.


Mein Name ist Jane Sonnenschein. Ich bin eine chinesische Mutter, Autorin und lebe seit vielen Jahren in Deutschland.

Seit mehr als zwanzig Jahren bewege ich mich zwischen verschiedenen Sprachen und Kulturen. Im Alltag fällt mir immer wieder auf, dass die Distanz zwischen China und der westlichen Welt nicht nur eine Frage der Sprache ist. Oft geht es ebenso um unterschiedliche Erinnerungen, familiäre Erfahrungen, emotionale Logiken und darum, wie Menschen lernen, die Welt zu sehen.

Mein Mann wurde in den Vereinigten Staaten geboren und lebt seit mehr als vierzig Jahren in Deutschland. Er ist zwischen der amerikanischen und der deutschen Kultur aufgewachsen, während ich als junge Erwachsene aus China nach Deutschland kam. In unserer Familie sind Englisch, Deutsch und Chinesisch nicht nur Sprachen. Sie stehen auch für unterschiedliche Arten zu denken, zu reagieren, sich zu erinnern und ein Kind großzuziehen.

Viele meiner Essays beginnen genau in diesem alltäglichen Zwischenraum der Kulturen: mit einem Gespräch mit meiner Tochter, einer Meinungsverschiedenheit oder einem Gedanken aus meiner Ehe, einer Frage über Schule und Bildung oder einem kleinen Moment, in dem chinesische und westliche Sichtweisen plötzlich aufeinandertreffen.

Unsere Tochter wächst mit drei Sprachen auf: Chinesisch durch mich, Englisch in unserem Familienleben und Deutsch durch die Gesellschaft, in der sie lebt. Diese mehrsprachige Familienerfahrung prägt viele meiner Gedanken über Kindheit, Identität, Bildung, Zugehörigkeit und die unsichtbare Logik, die hinter Sprache liegt.

Ich habe A Chinese Way of Seeing als einen ruhigen Ort für Essays gegründet, für Leserinnen und Leser, die chinesische Denkweisen jenseits von Schlagzeilen, Stereotypen und vereinfachenden kulturellen Etiketten verstehen möchten.

Ich schreibe über Familie, Bildung, Kindheit, Beziehungen, Schreiben, den inneren Wiederaufbau und den Alltag zwischen China und Deutschland. Ich glaube, dass Gedanken Wurzeln brauchen. Ein guter Essay muss nicht mit einer Theorie beginnen. Er kann mit einer Geschichte, einem Satz, einem Konflikt, einer häuslichen Szene oder einer Frage anfangen, die im Kopf bleibt.

Die Originaltexte entstehen in der Regel auf Chinesisch. Einige davon werden nach und nach ins Englische und Deutsche übertragen und neu erzählt—nicht als wörtliche Übersetzungen, sondern als kulturelle Nacherzählungen für Leserinnen und Leser mit unterschiedlichen Hintergründen.

Diese Website möchte China nicht aus einer übergeordneten Perspektive erklären. Sie ist ein persönliches Fenster: die Sicht einer chinesischen Frau auf Familie, Kultur, Erinnerung, Sprache und die Welt.

Ich hoffe, dass sich dieser Ort weniger wie eine Plattform und mehr wie ein ruhiger Leseraum anfühlt.

Ich wünsche mir, dass es beim Lesen nicht nur darum geht, sich an eine Theorie zu erinnern, sondern sich selbst, andere Menschen und die Welt ein wenig besser zu verstehen.


我叫简艾,是一位生活在德国多年的中国母亲,也是一名写作者。

二十多年来,我一直生活在不同语言与文化之间。在日常生活中,我常常意识到,中国与西方世界之间的距离,并不只是语言上的差异。有时候,它来自不同的记忆、家庭经验、情感逻辑,以及人们从小形成的看待世界的方式。

我的丈夫出生于美国,在德国生活了四十多年。他成长于美国和德国两种文化之间,而我则是在成年初期从中国来到德国。在我们的家庭里,英语、德语和中文不只是三种语言,它们也代表着不同的思考方式、反应方式、记忆方式,以及养育孩子的方式。

我的许多文章,都从这种跨文化的日常空间里开始:我和女儿的一次谈话,婚姻中的一次分歧或反思,一个关于学校和教育的问题,或者某个中国与西方的看法突然相遇的细小瞬间。

我们的女儿生活在三种语言之中:中文来自我,英语用于家庭生活,德语则来自她所生活的社会。这段多语家庭经验,也不断影响着我对童年、身份、教育、归属感,以及语言背后那些看不见的逻辑的理解。

我开A Chinese Way of Seeing这个独立站,是希望给那些想要越过新闻标题、刻板印象和简单文化标签,进一步理解中国思维方式的读者,提供一个安静的阅读空间。

我写家庭、教育、童年、亲密关系、写作、自我重建,以及生活在中国与德国之间的日常经验。我相信,思想需要扎根。好的文章不一定要从理论开始,它也可以从一个故事、一句话、一场冲突、一个家庭场景,或者一个始终留在心里的问题开始。

这些文章通常先以中文写成,其中一部分会逐渐被翻译和改写成英语与德语。它们不是机械的直译,而是面向不同文化背景读者所进行的重新讲述。

这个网站并不是试图站在高处解释中国。它更像一扇个人的窗口,呈现一位中国女性如何看待家庭、文化、记忆、语言与这个世界。

我希望这里不像一个喧闹的平台,而更像一间安静的阅览室。

愿每一次阅读,都不是为了记住一个理论,而是为了更好地理解自己,理解他人,也理解这个世界。